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Donnerstag, 9. April 2009 - 14:02 Uhr
Baxter-Schimpansen wieder in Gefahr! Jetzt Protestbrief senden!

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund!

Seit zehn Jahren sind 41 ehemalige Versuchs-Schimpansen im provisorischen "Affenhaus" des früheren Safariparks Gänserndorf (Österreich) untergebracht. Im Rahmen von Tierversuchen wurden viele der Tiere mit HIV oder Hepatitis infiziert. Die "gesünderen" Tiere sollen nun in einen ungarischen Zoo gebracht werden - das Schicksal der zurückbleibenden Affen ist unklar. VIER PFOTEN fordert den Pharmakonzern Baxter auf, diesen Plan zu stoppen und eine nachhaltige Gesamtlösung für alle Tiere zu verwirklichen.

Der internationale Pharmakonzern Baxter entschloss sich nach der Übernahme der Immuno AG im Jahr 1997, die Schimpansen-Versuche einzustellen. Trotz Experten-Warnungen wurden die Menschenaffen an den finanziell angeschlagenen Safaripark Gänserndorf verkauft.

Baxter-Konzern in der Verantwortung
Der Safaripark schlitterte 2004 in den Konkurs und die Affen wurden Teil der Konkursmasse. Jetzt soll die Schimpansengruppe auf Drängen des Masseverwalters auseinander gerissen werden. Die "gesünderen" Schimpansen sollen ihr restliches Leben in einer unzureichend ausgestalteten Anlage in einem Zoo in Ungarn verbringen. Das bedeutet jedoch für die verstörten Tiere, dass sie tagein, tagaus zur Belustigung der Zoobesucher zur Schau gestellt würden. Für die restlichen Affen ist derzeit keine Lösung bekannt. Der Infektionsstatus vieler Tiere ist nach wie vor unklar.

Die Wissenschaft hat bewiesen, dass Schimpansen biologisch sowie emotional den Menschen sehr ähnlich sind. Experten empfehlen deshalb, die traumatisierten Affen vor dem Besucher-Stress zu schützen und so die etablierten Gruppen zu schonen, um ihnen einen möglichst angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.

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Ihr VIER PFOTEN-Team

Donnerstag, 9. April 2009 - 14:00 Uhr
TASSO warnt:Hunde nicht vor dem Geschäft anleinen


Es gehört schon so zum Straßenbild dazu, dass es fast nicht mehr auffällt: der in guter Absicht vor einem Geschäft „mal kurz“ angeleinte Hund. Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, warnt eindringlich vor dieser Fahrlässigkeit vieler Hundehalter. Gerade im Zusammenhang mit dem in Deutschland zunehmenden illegalen Hundehandel ist die Gefahr für das Tier, geklaut zu werden, besonders groß. Ob der Hund dabei nur ganz kurz oder für längere Zeit angeleint ist, spielt überhaupt keine Rolle. Das Klauen sei eine Sache von Sekunden, weiß McCreight. Diebe würden die Situation ausgiebig beobachten und dann im geeigneten Augenblick zuschlagen. Ein weiterer wichtiger Faktor kommt laut McCreight dazu: „Nicht jeder Mensch traut sich, an einem nahe der Eingangstür zum Supermarkt angeleinten Hund vorbei. Für viele Hunde ist die Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen purer Stress. Nähern sich dann auch noch Fremde, kann auch der liebste Hund durchaus auch mal in Panik geraten und zuschnappen.“

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

Donnerstag, 9. April 2009 - 14:00 Uhr
Falsche Tierschützer am Telefon: Bei Anruf Abzocke


„Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll.“ So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben. Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein TASSO e.V.: „Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.
Telefonanrufen, bei denen es um Geld geht, sollte man grundsätzlich mit äußerster Vorsicht begegnen, rät McCreight. Sicheres Indiz für unseriöse Anfragen sei die ausgeblendete Telefonnummer. „Moderne Telefone verfügen über ein Display, das die Nummer des Anrufers zeigt“, erklärt der Tierschützer. Diese Nummer werde automatisch an den Angerufenen übermittelt – es sei denn, die Weitergabe wurde vom Anrufer bewusst abgeschaltet. CLIR (Calling Line Identification Restriction) nennt sich diese Funktion, die anonyme Anrufe überhaupt erst möglich macht. „Leider gibt es keine Möglichkeit, bei aktivierter CLIR den Anrufer zu identifizieren“, bedauert McCreight und empfiehlt: „Ruft jemand in Sachen Tierschutz an, fragt nach persönlichen Daten oder bittet um Beiträge oder Spenden, genügt ein Blick aufs Display. Bleibt dieses leer, einfach um eine Telefonnummer für den Rückruf bitten – mit ziemlicher Sicherheit wird dann das Gespräch vom Anrufer blitzschnell beendet…“

TASSO e.V.
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Donnerstag, 9. April 2009 - 13:59 Uhr
Horror-Aufnahmen belegen Tierquälerei

Horror-Aufnahmen belegen Tierquälerei
Kaninchen in winzige Käfige gesperrt: Tierschutzbündnis veröffentlicht Videomaterial

Köln, 09.04.2009. Verängstigte Kaninchen in winzigen Käfigen, kein Platz zum Hoppeln, kein Platz zum Aufrichten, kein Auslauf, tief rot entzündete Augen, eine blutige Fehlgeburt, unbehandelte Wunden und Verletzungen, tote Kaninchen, Tierquälerei, so weit das Auge reicht: Diese Beschreibung deutet auf einen fiktiven Horrorfilm hin – doch dies ist es nicht, es ist der Alltag für Mastkaninchen in Deutschland. Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“, der selbst in mehreren Kaninchenmast-Ställen war, beschreibt die derzeitige Situation in Deutschland so: „Den meisten Verbrauchern ist gar nicht klar, unter welchen
katastrophalen Bedingungen Kaninchen gehalten werden, von der bäuerlichen Idylle, die gerne suggeriert wird, ist in Wirklichkeit nichts vorhanden, die Tiere werden in riesigen Masthallen mit Kraftfutter und Medikamenten hochgemästet und, wenn sie ihr Schlachtgewicht in nur 12 Wochen erreicht haben, meist noch tierquälerisch geschlachtet.“
Die Videodokumentation „Kaninchen hinter Gittern – wenn Hoppeln unmöglich ist“ belegt mit Undercover-Aufnahmen, wie es zugeht in der deutschen Kaninchenmast. Dabei wurden drei Betriebe dokumentiert (in Baden-Württemberg, NRW und Sachsen). Zudem wurde verdeckt bei der Supermarkt-Kette REWE gefilmt, der Handelskonzern feierte sich vor wenigen Jahren selbst, als er aus ethischen und Tierschutzgründen Kaninchenfleisch aus seinen Regalen verbannte, nun ist wenig von den guten Vorsätzen geblieben.
Das Tierschutzbündnis, dem bundesweit mehr als 50 Tierschutzvereine angehören, veröffentlicht die schockierenden Videoaufnahmen auf seiner Kampagnen-Website www.kaninchenmast.info (Rubrik Mediathek).
Die Dokumentation kann für 12,99 € auch über den Online-Shop des Deutschen Tierschutzbüros als DVD angefordert werden. Kontaktdaten: www.tierschutz-videos.de bzw. Tel.: 0221-20463862.

Weitere Informationen sowie Foto- und Videomaterial finden Sie auf www.Kaninchenmast.info

Weitere Informationen bei:
Ingo Schulz, DEUTSCHES TIERSCHUTZBÜRO, Tel.: 0221-20463862 (info@tierschutzbilder.de).

DEUTSCHES TIERSCHUTZBÜRO
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
Tel.: 0221-20463862
www.tierschutzbuero.de
www.tierschutzbilder.de
www.tierschutz-videos.de

Donnerstag, 9. April 2009 - 13:58 Uhr
Kater unter Trümmern geborgen


Fast fünf Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs haben Helfer der Feuerwehr am Montag einen Kater lebend aus den Trümmern geborgen. Der zwischen dem Schutt eingeklemmte Kater sei zwar sehr abgemagert gewesen, aber ansonsten offensichtlich unverletzt. Die Besitzerin von Felix konnte ihr Glück kaum fassen, ihr Tier nach so langer Zeit doch noch lebend wieder in die Arme schließen zu können. Die Feuerwehr vermutet, dass die Katze sich durch Regenwasser am Leben halten konnte.

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