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Mittwoch, 1. April 2009 - 08:57 Uhr
Geplante Tierversuche am Herzzentrum -

Am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen sind Tierversuche geplant. Der neue Klinikchef will Operationsübungen an Schweinen einführen. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche spricht von »rückwärtsgehenden Uhren«. Eine solche Neueinführung von Tierversuchen sei weder ethisch, noch gesellschaftlich, wissenschaftlich oder juristisch zu vertreten.

Wir fordern Menschlichkeit statt Schweineoperationen

Helfen Sie mit, die Neueinführung von Tierversuchen am Herzzentrum Bad Oeynhausen zu stoppen!

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/helfen/aktionen/263-menschlichkeit-statt-schweineoperationen

Dienstag, 31. März 2009 - 13:34 Uhr
Was taugen die Tiermodelle in der Forschung?

Über die wachsende Zahl der sogenannten Tiermodelle in der Forschung, das unterschiedliche Immunsystem bei Mensch und Maus sowie die Ineffizienz der Forschung schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und zitiert den Immunologen Mark Davis mit folgenden Worten: “Von Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Protokollen, die in Mäusen hervorragend funktionieren, haben sich nur wenige bei Menschen als erfolgreich erwiesen.” So waren Wirkstoffe gegen das bislang unheilbare Nervenleiden Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die an kleinen Tierzahlen aussichtsreich erschienen, in größeren Tierstudien und in Studien mit Patienten erfolglos, zum Teil sogar schädlich.

Dienstag, 31. März 2009 - 13:28 Uhr
Hessen will Verbot der Patentierung von Tieren und Pflanzen

Seit die EU-Patentierungsrichtlinie zum “Schutz biotechnologischer Erfindungen” vor über zehn Jahren in Kraft trat, ist sie umstritten. Die Richtlinie erlaubt unter bestimmten Bedingungen die Patentierung von Tieren und Pflanzen - z. B. wenn sie gentechnisch verändert sind. Doch in letzter Zeit werden auch immer häufiger Patentanträge auf konventionelle Tiere und Pflanzen gestellt, als handele es sich nicht um Lebewesen, sondern um technische Erfindungen. Trotz der Proteste zahlreicher Gruppen und Verbände (darunter auch der Bundesverband) wurde die EU-Richtlinie bislang nicht revidiert.
Jetzt hat das Land Hessen einen neuen Vorstoß gemacht und eine Bundesratsinitiative gestartet, die zum Ziel hat, dass sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für ein Verbot der Patentierung von Tieren und Pflanzen einsetzt.

Sonntag, 29. März 2009 - 09:25 Uhr
Kanada tötet Robbenbabies – Jagd blutiger denn je


Seit einer Woche färbt sich das kanadische Packeis wieder einmal blutrot: Kanada hat dieses Jahr 338.200(!) Robben zum Töten freigegeben. Das sind 55.000 Tiere mehr als im letzten Jahr. Hauptschauplatz ist die Nordküste von Neufundland. 95 Prozent der Robben sind jünger als 3 Monate. „Die Robbenjagd, die eigentlich Robbengemetzel heißen müsste, hat deshalb so unglaublich brutale Ausmaße, weil die Regierung die Fangquoten nicht pro Schiff oder Robbenjäger festlegt, sondern für die gesamte Saison der Jagd.“, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Der Wettkampf, der so unter den Jägern ausbricht, sorgt dafür, dass einfach blind auf die Tiere eingeschlagen wird, um möglichst viele Robben in kurzer Zeit zu erlegen. Vielen Jungtieren wird dabei oft bei lebendigen Leib das Fell abgezogen; zum vorherigen Töten bleibt keine Zeit.“ Die kanadische Regierung unterstützt die jährliche Robbenjagd. Die Fischereiministerin Gail Shea kündigte an, sich auch weiterhin international für den Fortbestand der Robbenjagd einzusetzen. Darüber hinaus zeigte sie sich enttäuscht von den Plänen der Europäischen Union, den Handel mit Robbenprodukten zu verbieten. In der EU ist der Import des weißen Fells von Seehundebabies seit 1983 verboten. Das Europaparlament hat sich vor 3 Wochen einstimmig für ein Einfuhrverbot von Robbenprodukten in der EU ausgesprochen. Der Gesetzentwurf muss jedoch noch gebilligt werden. Belgien, die Niederlande und die USA haben bereits ein generelles Einfuhrembargo gegen Robbenprodukte. Erstmals hat Russland kurz vor Beginn der Jagdsaison sein Gesetz gegen das Töten von Jungtieren verschärft. Demnach stehen Tiere, die jünger als ein Jahr sind, unter Schutz. Die über 6.000 Robbenjäger kümmert das wenig. Sie sollen in den letzten drei Jahren fast 1 Million Robben getötet haben.
So können Sie protestieren
1. Schreiben Sie an den kanadischen Botschafter in Berlin
An den Botschafter von Kanada
Seine Exzellenz Herrn Paul Dubois
Leipziger Platz 17
10117 Berlin
Fax 030-20312-111
E-Mail: brlin-pa@international.gc.ca
2. Zusätzlich können Sie Ihren Protest an die Bundesregierung richten:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
11055 Berlin
Telefon: 030-2006-0 oder 01888-529-0
Telefax: 030-2006-4262 oder 01888-529-4262
E-Mail: poststelle@bmelv.bund.de
3. Oder Sie helfen den Robben, in dem Sie sich beim EU-Umweltkommissar für ein Handelsverbot mit Robbenprodukten aussprechen:
Stavros Dimas
Generaldirektion Umwelt
EU-Kommission
1049 Brüssel
Belgien
Telefon: 0032-2 29 53 528
E-Mail: stavros.dimas@ec.europa.eu


TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

Montag, 23. März 2009 - 10:59 Uhr
Auslandsreisen mit dem Vierbeiner -


Seit 2004 ist bei der Einreise in die Länder der EU eine Kennzeichnung für Hunde und Katzen mittels Mikrochip Pflicht. Die übergangsweise zulässige Kennzeichnung mittels Tätowierung entfällt ab 2011. Spätestens dann muss jedes Tier vor dem Auslandsurlaub gechippt sein. Eine gültige Tollwutimpfung und der EU-Heimtierausweis sind bei der Einreise ebenfalls Pflicht. Für die Einreise nach Irland, Schweden, Malta und das Vereinigte Königreich gelten zusätzliche Anforderungen. Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. rät dringend, sich auf jeden Fall rechtzeitig vor der Reise mit dem behandelnden Tierarzt zu besprechen. Und auch der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) weiß, dass die Ergebnisse für die erforderlichen Tests für die Einreise nach Irland, Malta, England und Schweden oft Monate dauern können. Grundsätzlich warnt der bpt vor der zunehmenden Impfmüdigkeit der Tierhalter. Ein wirksamer Schutz vor schwerwiegenden, ansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheiten sei nur gewährleistet, wenn mindestens 70 Prozent aller Tiere geimpft sind. Derzeit ist aber lediglich jeder zweite Hund und nur jede dritte Katze in Deutschland ausreichend geimpft und damit geschützt.

TASSO e.V.
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